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News-Blog


Hier finden Sie immer aktuelle Informationen wenn es um Hunde und Katzen geht.

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Kleines Katzen-ABC

Kaum ein Tier polarisiert mehr als die Katze. Von den einen geliebt, von den anderen abgelehnt. Wer sein Leben mit einem Stubentiger teilt, weiß wie liebenswert die Samtpfoten sind. 

Arrogante Schnösel!?

Katzen gelten allgemein als Arrogant. Keine Charaktereigenschaft die dazu geeignet ist, sich Freunde zu machen.

Katzen sind jedoch nicht hochnäsig, sondern eben sehr selbstbewusst. Sie lassen sich zu nichts überreden oder gar zwingen. Ungestüme Annäherungsversuche um sie zu streicheln quittieren sie mit einem eleganten Sprung auf die nächst höher gelegene Stelle und einem kühlen Blick aus gelb-goldenen Augen. Dieser Blick soll nicht sagen „Du bist mir nicht gut genug“, sondern „Lass uns langsam machen, wir kennen uns doch überhaupt nicht“, oder, „Jetzt bitte nicht, später gerne“.

Den gleichen Blick vergeben die Samtpfoten wenn der Mensch etwas verbietet. Dann sagt dieser Blick „Ich beuge mich der Übermacht – aber sehr sehr ungerne!“. Katzen sind nun einmal keine Befehlsempfänger, sondern kleine Anarchisten, die gerne selbst über ihr Tun entscheiden. Aber macht sie eben nicht genau das so liebenswert!?

Unerziehbar!?

Viele Menschen sind der Meinung, eine Katze ist nicht erziehbar. Nun, wenn man den direkten Vergleich mit einem Hund heranzieht, mag das durchaus stimmen. Aber jeder der schon einmal eine Katzen-Mama mit ihrem Nachwuchs beobachtet hat weiß, in der Katzen-Kinderstube geht es durchaus autoritär zu.

Die Himmelsgeduld einer Katzen-Mutter ist durchaus beneidenswert. Scheinbar macht es ihr überhaupt nichts aus, dass die kleinen ihr immer und immer wieder bei der Jagd nach ihrem Schwanz die kleinen Krallen in den selbigen hauen. Aber nur scheinbar. Irgendwann ist es auch der geduldigsten Mutter zu viel und sie sucht sich ein anderes Plätzchen. Den kleinen Plagegeistern ist dies freilich egal und sie folgen prompt. Es kann ihnen aber jetzt passieren, dass sie mit einem unfreundlichen Fauchen begrüßt werden. Lässt sich der kleine Stubentiger davon nicht beeindrucken, kann es auch heftiger zur Sache gehen.

So lernt die kleine Katze die Spielregeln im Umgang mit ihren Artgenossen. Und hierbei steht Höflichkeit und Respekt an oberster Stelle. Erwachsene Katzen die zusammen in einem Haushalt leben führen kein Rudel-Leben wie Hunde. Es gibt keine Hierarchie, sondern mehr eine friedliche Nachbarschaft. Natürlich nur so lange, wie sich alle an die Regeln der Höflichkeit halten.

Eine Katze kann auch Regeln vom Mensch erlernen, allerdings ist hier der Ton ausschlaggebend. Mit Befehlen wie vom Kasernenhof erreichen Sie bei ihrer Katze überhaupt nichts. Katzen haben ein feines Gespür dafür wie ernst es dem Mensch ist. Und wenn sich ihre Katze ein absolut ungeeignetes Spielzeug ausgesucht hat und will auch nicht auf gutes Zureden davon ablassen, sollten Sie es wie die Katzen-Mama machen. Pusten Sie der Katze kurz ins Gesicht, dass interpretiert sie als Fauchen. Sie sollten allerdings nur im absoluten Notfall „Fauchen“. Wollen Sie auf diese Weise ihrer Katze alles verbieten, wird sie schnell lernen eine unbeobachtete Minute abzuwarten. Besonders beliebt sind dann die Nachtstunden. Da kann es am Morgen so manch unliebsame Überraschung für den Mensch geben.

Höflichkeit ist Trumpf!

Katzen sind Meister der Diplomatie. Höflichkeit und Respekt im Umgang mit ihren Artgenossen steht an oberster Stelle. Katzen kommen sich deshalb nur selten ins Gehege, weil sie sich an bestimmte Spielregeln halten.

Freilaufende Katzen informieren ihre Artgenossen durch Duftsignale wann und wo sie bevorzugt auf die Pirsch gehen. Für die anderen also reine Ehrensache dieses Revier dann erst wesentlich später zu erkunden.

Auch müssen Katzen nicht immer und überall ihre Überlegenheit zur Schau stellen. Viel öfter übersehen sie einen eindeutig unterlegenen Artgenossen, was diesem einen würdevollen Rückzug ermöglicht.

Diese Regeln der Höflichkeit und ihren umgänglichen Charakter bringen Katzen natürlich auch in die Mensch-Katze-Beziehung mit. Und diese Verbindung ist perfekter als so mancher glauben mag, denn Katzen und Menschen teilen so einiges an Vorlieben und Abneigungen.

Krach, Lärm und Hektik  - das ist nichts für Katzen. Die Luft für lauthals geschriene Kommandos dürfen Sie sich getrost sparen. Viel empfänglicher sind Katzen für sanft vorgetragene Vorschläge Ihrerseits. Dafür scheinen sie ganz besonders gute Antennen zu haben und reagieren oft wie vom Mensch gewünscht.

Überraschende Berührungen durch den Mensch mögen Katzen überhaupt nicht. Sie möchten vorab angesprochen werden und die Hand die sie streicheln möchte beschnüffeln. Ist es der Katze dann gerade genehm, lässt sie sich gerne ausgiebig Kraulen. Möchte sie nicht, wird sie sich respektvoll einen anderen Platz suchen. Sie sollten das unbedingt akzeptieren, denn Katzen brauchen eben hin und wieder Distanz.

No-Go´s!

Viele Menschen versuchen eine Katze durch zurufen anzulocken. Dabei schauen sie die Katze natürlich an. Was bei uns Menschen als höflich gilt, also seinem Gegenüber auch in die Augen zu schauen, ist für Katzen absolut respektlos.

Katzen blinzeln sich bestenfalls an, oder schauen umher. Auf jeden Fall meiden sie den direkten Blickkontakt, denn dieser gilt als Provokation und Drohung. Starren Sie ihre Katze also niemals an, sie mag es nicht.

Für grobe Neckereien, wie am Schwanz ziehen, sind Katzen ebenfalls nicht zu haben.

Bei wichtigen Geschäften wie einem Nickerchen, dem Fressen und der Körperpflege möchten Katzen nicht gestört werden. Ist doch durchaus verständlich, der Mensch möchte es auch nicht.

Gegen ihren Willen festhalten darf man eine Katze nur zu ihrem eigenen Wohl, also beim Tierarzt oder um sie aus einer Gefahrenzone zu befördern. Doch Vorsicht dabei! Die Krallen einer Katze sind extrem scharf! Kommt eine Katze zu ihnen und streicht um ihre Beine, springt auf ihren Schoss, können Sie die Katze natürlich ohne jede Gefahr auf den Arm nehmen, denn sie will es ja!    

Katzen wollen Kratzen!

Menschen die sich nicht eben als Katzenfreunde bezeichnen behaupten oftmals, eine Katze würde auf lange Sicht die gesamte Wohnung demolieren. Zerkratzte Sofas und Wände währen völlig normal.

Nun, dass stimmt nicht. Auch wenn das Kratzen, dass Krallenschärfen, für Katzen sehr wichtig ist, und ein Zeichen das sie sich ganz zuhause fühlen, so muss nicht das Sofa als Kratzbaum herhalten.

Voraussetzung ist natürlich das Sie eine geeignete Stelle zum Kratzen anbieten, am besten mehrere. Ertappen Sie ihren Stubentiger auf frischer Tat wie er einen anderen Gegenstand als Kratzstelle missbraucht, sagen Sie deutlich „Nein“ und tragen ihn umgehend an die erlaubte Kratzstelle. Um der Samtpfote zu verdeutlichen das sie hier ungestört Kratzen darf, können Sie ihre Pfote vorsichtig an den Kratzbaum führen.

Verwöhnte Feinschmecker!?

Katzen bekommen oftmals unterstellt, sie wüssten das gute Futter des Menschen nicht zu schätzen. Zu allem Überfluss würden sie es auch in der gesamten Wohnung verteilen. Letzteres kann durchaus vorkommen, denn im Gegensatz zu uns Menschen, dürfen Katzen mit dem Futter spielen. Denn nur wer es spielerisch lernt, wird als große Katze ein erfolgreicher Jäger sein. Es steckt also durchaus in den Genen unserer Katzen, hin und wieder mit dem Futter zu spielen. Nicht ärgern, es ist nicht böse gemeint.

Warum so viele Katzen mit ihrem Futter so wählerisch sind, ist hingegen nicht eindeutig geklärt. Auffällig scheint jedoch, dass Katzen die von klein auf mit industriell gefertigtem Alleinfutter, ob nun trocken oder nass, gefüttert wurden, besonders auf dieses eine Futter fixiert sind. Dies mag an den enthaltenen Lockstoffen liegen, die der Katze eine besonders schmackhafte Mahlzeit versprechen. Fehlen diese plötzlich, weil ein anderes Futter angeboten wird, verschmäht es die Katze und hungert lieber einen Tag.

Kommunikation

Katzen kommunizieren viel mit dem Mensch, oder besser gesagt, sie versuchen es. Denn nicht jeder Mensch erkennt die Kommunikationsversuche seiner Katze. Eine Katze hat verschiedene Kommunikationskanäle.

Zum einen sind es Laute wie Schnurren oder Miauen. Allgemein gilt das Schnurren einer Katze als Zeichen des Wohlfühlens. Eine Katze schnurrt aber auch um sich selbst zu beruhigen. Achten Sie also darauf ob ihre Katze beim Schnurren absolut entspannt ist. Wirkt sie angespannt und wie auf dem Sprung, so empfindet sie die Situation als unangenehm und setzt das Schnurren ein, um sich selbst zu beruhigen.

Das Miauen kennt viele verschiedene Laute. Achten Sie darauf, wie ihre Katze das Miauen einsetzt. Es kann ein Rufen sein, Zeichen des Protestes aber auch die Vorfreude auf ein leckeres Frühstück.

Die Körpersprache ist bei Katzen ebenfalls sehr ausgeprägt. Geht ihre Katze mit erhobenem Schwanz vor ihnen her, so heißt das „Bitte folgen – ich zeig dir was“. Das umstreichen der Beine kennt jeder Katzenhalter. Hier möchte die Katze ihre Aufmerksamkeit.

Jede Katze hat ihren bevorzugten Kommunikationskanal. Es liegt an ihnen zu erkennen, was ihre Katze ihnen vermitteln möchte.

Das ideale Haustier!

Für Menschen mit wenig Zeit und vielen Hobbys die sie außer Haus führen, ist eine Katze nicht das ideale Haustier. Denn auch Katzen brauchen Aufmerksamkeit, Unterhaltung und Führsorge.

Wenn Sie berufstätig sind, sollten Sie der Katze die Möglichkeit bieten, am Tag im freien zu streunen. Denn eine einzelne Katze möchte nicht den ganzen Tag eingesperrt und somit ohne jede Betätigung und Anregung sein. Früher oder später wird sich die aufgestaute Energie entladen – eine wahre Zerstörungsorgie kann die Folge sein. Auch sollten Sie nicht unbedingt damit rechnen, dass ihre Katze zu den ihnen genehmen Zeiten ihre Aufmerksamkeit möchte. Wenn Sie den ganzen Tag keine Zeit für sie hatten, dann kann es durchaus passieren, dass die Katze am Abend wichtigeres zu tun hat.

Idealer Weise lebt Ihre Katze in einem Haushalt mit den ganz normalen Tagesabläufen. Kaum sind alle aus dem Haus, kommen die ersten Kinder wieder aus der Schule zurück. Am Nachmittag ist auch immer etwas los – Besuch kommt, es wird geputzt und gekocht. Am Abend versammelt sich die ganze Menschenfamilie wieder im Haus. So kann sich die Katze am Familienleben beteiligen, kann sich aber auch ein ruhiges Plätzchen suchen. Ganz wie es ihr beliebt.   

Liebenswerte Zeitgenossen!

Wie unsere kleine Serie gezeigt hat, bestehen viele falsche Vorurteile die unsere Katzen in ein völlig falsches Licht rücken. Wer nicht den Fehler macht, und eine Katze wie einen Hund behandelt, oder das gleiche wie von einem Hund erwartet, wird sich unsterblich in die lautlosen Jäger auf Samtpfoten verlieben.

Der ausgeglichene Charakter einer Katze kann regelrecht therapeutisch auf den Mensch wirken. Nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag hilft so manche Katze ihrem Mensch beim Abschalten und Entspannen, wenn sie sich schnurrend auf seinem Schoss räkelt und sich kraulen lässt. Katzenhalter kennen auch das gute Gefühl nachts zu erwachen, und eine leise schnurrende Katze schlafend neben sich zu finden.

Besser wie jeder Hollywood Film ist es, seiner Katze beim Spielen zuzusehen. Wie sie völlig regungslos unter dem Tisch lauert, um dann wie der Blitz einen am Boden liegenden Ball anzufallen. Gerne werden in dieses Spiel auch Artgenossen eingebunden, die dann mit einem hohen Bocksprung geschickt ausweichen. Katzenhalter mit wenig Erfahrung bleibt hin und wieder das Herz stehen, wenn die Stubentiger halsbrecherisch herumklettern. Aber keine Sorge, Katzen sind regelrechte Akrobaten. 

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Kleiner Katzensprachkurs

Unsere Katzen kommunizieren täglich mit uns. Kennen Sie die Katzensprache?

In einer kleinen Serie möchte Ihnen petartstore.de die Katzensprache etwas näher bringen.

Die Begrüßung

Katzen legen großen Wert auf eine ordentliche Begrüßung. Zum einen zum Kennenlernen neuer Artgenossen oder Menschen. Zum anderen zum Wiedererkennen und zum Aufbau und zur Stärkung sozialer Bindungen.

Die Begrüßung beginnt mit der Nasenkontrolle. Hierbei beschnuppern die Katzen gegenseitig ihre Nasen. Dieses Ritual nennt man Erkennungskuss. Ist dieser erste Kontakt für beide Seiten angenehm verlaufen, halten sich die Katzen den Nacken zum beschnuppern hin. Schließlich auch mit hochgerecktem Schwanz das Hinterteil zur sogenannten Analkontrolle.

Um ihre Katze zu begrüßen müssen Sie natürlich nicht das gesamte Ritual nachahmen. Möchte ihre Katze ihre Nase beschnuppern, so sollten Sie sich dies durchaus gefallen lassen und sich etwas darauf einbilden. Denn Sie werden als volles Familienmitglied anerkannt. Das beschnuppern des Nackens und die Analkontrolle dürfen Sie gerne etwas abwandeln, in dem Sie der Katze ihre Hand zum beschnuppern hinhalten und Sie anschließend vorsichtig über den Rücken streicheln.

Blinzeln – aber richtig!

Dr. Pfleiderer fand durch viele Verhaltensstudien heraus, das „Blinzeln ist das Lächeln der Feliden“. Ganz egal ob nun Tiger, Leopard, Puma, Löwe oder unsere Hauskatzen. Alle nutzen das Blinzeln um ihrem Gegenüber ihre friedliche Gesinnung zu signalisieren, Spannungen zu entschärfen und Bindungen zu verstärken. Wenn Sie ihre Katze zukünftig anblinzelt, dann blinzeln Sie zurück.

Achten Sie nur darauf, dass Sie dabei nicht nur die Oberlider nach unten klappen, sondern auch die Unterlider nach oben ziehen, und das ganze schön langsam und gemütlich. Denn zu schnelles Blinzeln versteht ihre Katze eher als „verlegenes Lächeln“.

Der Katzenschwanz

Der Katzenschwanz sagt mehr als tausend Worte. Er ist ein echter Stimmungsbarometer und verrät ihnen viel über den Gemütszustand ihrer Katze.

Eine ausgeglichene Katze in normaler Stimmung lässt den Schwanz einfach nach unten hängen, die Schwanzspitze kann hierbei ein wenig nach oben zeigen. Geht ihre Katze mit langgestrecktem Körper und waagerechtem Schwanz an ihnen vorbei, sollten Sie sie nicht stören, denn sie ist in wichtigen Geschäften unterwegs. Zeigt ihre Katze mit hochgerecktem Schwanz Flagge, ist sie guter Laune, freut sich, ist voller Unternehmungslust oder signalisiert ihre Zuneigung. Geht ihre Katze mit hochgerecktem Schwanz vor ihnen her, so ist dies eine Einladung ihr zu folgen. Dies können Sie auch bei einer Katzenmutter beobachten die möchte, dass ihre Jungen ihr folgen. Peitscht der Schwanz blitzartig nach oben, so hat dies allerdings nichts mit guter Laune zu tun, sondern ist ein Zeichen von Wut. Jetzt sollten Sie lieber etwas Abstand halten.

 

Köpfchen

Katzen haben Köpfchen, das ist hinlänglich bekannt. Der Kopf der Katze ist aber auch ein Ausdrucksmittel für die Kommunikation mit Artgenossen und dem Mensch.

Eine gut gelaunte und selbstbewusste Katze trägt den Kopf hoch. Ist er hingegen gesenkt, signalisiert die Katze ihre Unterlegenheit. Wenn sie dabei das Kinn anzieht, oder wendet den Kopf weit zur Seite kann dies Desinteresse bedeuten. Oder sie ist darauf bedacht niemanden zu provozieren, und möchte auch nicht provoziert werden. Sind Artgenossen oder der Mensch zu aufdringlich, werden der Kopf und die Nase weit nach oben gezogen. Der vorgereckte Kopf bedeutet Annäherungsbereitschaft und kann der Auftakt für das Begrüßungsritual sein.

Miau ist nicht gleich Miau

Katzen unter sich verwenden überwiegend die Körpersprache um miteinander zu kommunizieren. Nur bei Raufereien, Drohungen, oder wenn eine rollige Katze von einem Verehrer angerufen wird, setzen sie auch Laute ein.

Dass viele Menschen, was ihre Körpersprache betrifft, echte Analphabeten sind lernt eine Katze sehr schnell. Aus diesem Grund versucht sie mit dem Mensch überwiegend mit Lauten zu kommunizieren. An dieser Stelle darf der Mensch durchaus verteidigt werden, schließlich ist unsere Lautsprache unser Kommunikationskanal Nummer 1. Es ist also verständlich, dass der Mensch eher auf die Laute einer Katze reagiert als auf ihre sehr komplexe Körpersprache. Ein „Miau“ an den Mensch gerichtet bedeutet immer, dass die Katze etwas von uns möchte. Dieses „Miau“ kann natürlich viel bedeuten, aber die schlauen Samtpfoten wissen sich natürlich zu helfen. Sobald der Mensch auf das „Miau“ reagiert, zeigen sie ihm oft was sie von ihm möchten, indem sie zielgerichtet an ihren Futterplatz laufen, ihn zum Spielen auffordern oder sich ihre Streicheleinheiten abholen.

Wie Hund und Katz

Im Allgemeinen gelten Hunde und Katzen als Erzfeinde. So pauschal stimmt dies nicht. Es gibt viele Gründe warum Katzen und Hunde bei unverhofften Begegnungen zunächst ablehnend reagieren. Ein Grund ist die unterschiedliche Sprache von Katzen und Hunden.

Das Begrüßungsritual von Hunden wirkt zunächst dem der Katzen sehr ähnlich. Nach einer respektvollen Annäherung beschnüffeln Hunde die Nase ihres Gegenübers. Anschließend wird der Geruch von Nacken und Körper aufgenommen. Abschließend erfolgt, ebenso wie bei Katzen, die Analkontrolle. Wo liegt also das Problem?

Hunde nutzen wie Katzen auch ihren Schwanz als Kommunikationsmittel. Bei großer Freude und Aufregung wedelt der Hund heftig mit dem Schwanz. Katzen können dies sehr leicht missverstehen, denn bei Katzen ist ein hin und her peitschender Schwanz ein eindeutiges Warnsignal an den Gegenüber. Die Katze ist also recht verwirrt, denn zum einen sucht der Hund eindeutig Kontakt, zum anderen sendet er mit seinem Schwanz Warnsignale. Die Katze wird wahrscheinlich sehr ablehnend auf den Hund reagieren, und ihm ebenfalls Warnsignale senden, wie eine erhobene Pfote oder ein Fauchen. Ein schlechter Anfang für eine gute Freundschaft.

Sollen Hunde und Katzen zusammen in einem Haushalt leben, kann der Mensch zunächst als Dolmetscher tätig werden. Bringen Sie die beiden Vierbeiner behutsam zusammen, und wirken auf beide beruhigend ein. Beschnüffeln sich der Stubentiger und die Fellnase, können Sie den Schwanz des Hundes vorsichtig an seinen Körper pressen. So unterbleibt für die Katze das so missverständliche Schwanzwedeln. In der Regel werden Hunde und Katzen nicht in der ersten Minute Freundschaft schließen. Aber ein friedliches Miteinander ist für den Anfang schon ein guter Schritt in die richtige Richtung. Lassen Sie den Vierbeinern die notwendige Zeit sich kennenzulernen. Innige Freundschaften zwischen Katzen und Hunden sind nicht ausgeschlossen, und durchaus nicht so selten wie allgemein angenommen.

Wie unser kleiner Katzensprachkurs gezeigt hat, sind unsere Katzen sehr bemüht darum, mit uns zu kommunizieren. Beim Erlernen einer neuen Sprache können wir uns eine gute Scheibe bei den Stubentigern abschneiden, denn sie lernen sehr schnell die Körpersprache des Menschen zu verstehen und reagieren auf die kleinsten Anzeichen. Selbst Teile unserer Lautsprache lernen Katzen mit der Zeit. Nur weil ihre Katze nicht zu ihnen kommt wenn Sie sie rufen, oder wenn die Katze nicht vom Teppich ablässt wenn Sie laut „Nein“ rufen, heißt das nicht, dass sie nicht verstanden hat. Mit großer Sicherheit hat die Katze verstanden was Sie von ihr wollen, aber die Katze möchte in diesem Augenblick eben nicht. Das bedeutet aber auch nicht, dass eine Katze erziehungsresistent ist.

Wenn Sie möchten dass ihre Katze etwas Bestimmtes tut, oder eben nicht tut, dann bleiben Sie immer ganz ruhig. Katzen hassen Hektik und verweigern sich dann schon aus Prinzip. Sprechen Sie mit gedämpfter, ruhiger Stimme. Menschen mit sehr tiefen Stimmen scheinen oftmals klar im Vorteil. Ihren Namen lernt eine Katze recht schnell wenn Sie ihr ein paar Leckerchen aus der Hand füttern und dabei immer wieder ihren Namen wiederholen.

Verbote sind so eine Sache. Ganz sicher lässt sich eine Katze durch lautes Geschrei und schnelle Bewegungen verscheuchen. Ob sie auf diese Weise etwas lernt ist hingegen zweifelhaft. Die Liste der Verbote sollte kurz sein, dann lässt sich diese relativ einfach durchsetzen. Ist die Katze dabei das Sofa als Kratzbaum zu missbrauchen, gehen Sie langsam auf den kleinen Rabauken zu und versuchen zunächst ein „Nein“. In der Regel werden Sie damit keinen Erfolg erzielen. Lässt sich die Katze in ihrem Tun nicht stören, sagen Sie nochmals „Nein“ und pusten der Katze ins Gesicht. Diese Botschaft versteht sie ganz gewiss, denn Sie haben die Katze soeben angefaucht. Sie sollten allerdings nicht allzu oft Fauchen, es ist mehr als letztes Mittel gedacht. Aus diesem Grund sollten sich die Verbote tatsächlich auf Dinge beschränken, die Sie wirklich nicht dulden möchten, wie das Zerkratzen von Möbelstücken.

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Frühjahr heißt Fellwechsel bei Hunde und Katzen

Wie Sie ihren Vierbeiner beim Fellwechsel unterstützen können

Die Tage werden länger und die Temperaturen steigen. Unteranderem sind dies die Faktoren die den Fellwechsel bei Hund und Katze auslösen. Nachfolgend einige Tipps von petartstore.de für den Fellwechsel.

In den nächsten 6 bis 7 Wochen wird das Winterfell abgeworfen und das Sommerfell wächst. Bei Jungtieren verläuft der Fellwechsel schneller. Bei Senioren kann es etwas länger dauern.

Sie können ihren Hund und ihre Katze beim Fellwechsel unterstützen. Loses Haar, und besonders lose Unterwolle, kann durch tägliches Striegeln beseitigt werden. Durch das Striegeln wird die Haut massiert und besser durchblutet. Ebenfalls werden die Talgdrüsen angeregt, neues Fell zu bilden. Es ist empfehlenswert bereits beim Jungtier mit der Fellpflege zu beginnen. Lassen Sie ihren Hund oder ihre Katze den Striegel erst in aller Ruhe beschnuppern und begutachten. Bringen Sie den Striegel mit einer Belohnung in Verbindung. Streichen Sie dann 2 bis 3-mal leicht durch das Fell und geben Sie umgehend ein Leckerchen und loben ausgiebig. So wird ihr Tier schnell verstehen, dass der Striegel keine Gefahr darstellt, sondern immer mit einer Belohnung verbunden ist. Wichtig ist natürlich, dass Sie einen Qualitäts-Striegel verwenden, der das Haar und die Unterwolle sanft entfernt. Zudem lassen sich diese Striegel mit einem Knopfdruck bequem und einfach reinigen. Petartstore.de empfiehlt hier die Fellpflegeprodukte von Furminator.

Für einen gesunden Haarstoffwechsel sind ungesättigte Fettsäuren, Zink, Vitamin A und B unerlässlich. Besonders empfehlenswert sind Nahrungsergänzungsmittel wie Nachtkerzenöl und Lachsöl die dem Futter beigemischt werden. Diese Zusätze können Sie ganzjährig beimischen, oder es auf die Fellwechselzeiten beschränken. Hochwertige Futterergänzungsmittel erhalten Sie bei petartstore.de.

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Flohbefall bei Hunden und Katzen

Die eigene Wohnung kann eine Ansteckungsquelle sein

Denn nur 5% der Flöhe leben auf und im Fell des Hundes oder der Katze. Der Rest der quirligen Plagegeister siedelt dagegen vor allem als Eier und Larven in der Umgebung der Haustiere.

Im Rahmen einer Doktorarbeit an der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde folgendes festgestellt: Auf 82% der Schlafplätze von Hunden und Katzen mit Flohbefall wurden Floheier gefunden, auf 88% Larven, und auf 52% ausgewachsene Flöhe.

Doch nicht nur beliebte Liege- und Schlafplätze der Hunde und Katzen sind betroffen. In mehr als 50% der flohbefallenen Haushalte befanden sich auch an anderen Orten der Wohnung Eier und Larven. Selbst gründliches Staubsaugen entfernt lediglich 40 bis 80% der Eier und nur 5% der Larven.

Es genügt also nicht, nur das Haustier mit einem entsprechenden Mittel gegen den Flohbefall zu behandeln. Auch Liege- und Schlafplätze müssen behandelt werden. Ist den Flöhen trotz aller Bemühungen dann immer noch nicht Herr zu werden, haben sie sich wohl schon in der gesamten Wohnung verteilt. Tierärzte und Zoofachhändler mit entsprechendem Warenangebot können Sie über wirksame Mittel informieren.

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Wenn vor Hunden und Katzen nichts mehr sicher ist

Bekämpfen Sie die Ursache

Sie kommen nach einem langen Arbeitstag nach Hause und finden ein riesiges Chaos vor? Wieder hat ihre Katze ein Sofakissen zerfetzt, Teile der Wand von der Tapete befreit und die Tischdecke in einen besseren Putzlappen verwandelt. So manchem Hundehalter ergeht es nicht besser. Je nach Größe des Hundes kann hier auch ein durchgebissenes Stuhlbein auf den Mensch warten. Reine Zerstörungswut? Schlechte Erziehung? In vielen Fällen weder noch!

Ein Haustier ist schnell angeschafft. Doch nur wenige Menschen informieren sich vorab welche Bedürfnisse Hunde und Katzen haben. Es sind Lebewesen die sich nicht so einfach auf „Standby“ schalten lassen. Dies sollte im Interesse des Tieres unbedingt beachtet werden. Hunde wie Katzen brauchen eine positive Beschäftigung. Mit drei kurzen Gassi-Runden am Tag ist es bei einem Hund auf Dauer nicht getan. Er möchte ausgiebig schnüffeln, laufen und seine Umgebung erkunden. Schlafend auf der Fensterbank liegen ist auch für eine Katze keine erfüllende Tagesbeschäftigung.

Bevor Sie sich ein Haustier in ihr Zuhause holen sollten Sie sich also sicher sein, dass Sie den Bedürfnissen des Tieres auch gerecht werden können. Denn die so ärgerlichen Zerstörungsorgien so manchen Vierbeiner resultieren oftmals aus reiner Langeweile und dem Gefühl, vernachlässigt zu werden. 

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Hund / Katze entlaufen – was nun?

Was Sie unbedingt beachten sollten

Es ist ganz schnell passiert, gerade in den ersten warmen Tagen des Jahres. Ehe man es sich versieht ist der geliebte Hund oder die geliebte Katze plötzlich verschwunden. Generell kann man sagen, dass Hunde wie Katzen von selbst wieder nach Hause finden, auch Hauskatzen die normaler Weise nicht ins Freie gelassen werden. Aber welcher Tierhalter möchte schon 2 bis 3 Tage warten bis der Vierbeiner von alleine wieder kommt. Zumal auf ihn in der Freiheit eine Vielzahl von Gefahren lauern.

Wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen passiert ist, können Sie so viele Freunde und Bekannte wie möglich organisieren die in der Umgebung nach dem Hund oder der Katze suchen. Diese sollten mit einer guten Portion Leckerchen ausgestattet werden, um den Vierbeiner auch anlocken zu können. Bei einer entlaufenen Hauskatze kann man leider nicht viel mehr tun.

Hundehalter haben einen Vorteil. Diese können für den Hund gewohnte Wege absuchen. Aber was passiert wenn ein Fremder das Tier zuerst entdeckt, und um es zu schützen mitnimmt? Diese Person wird die Polizei verständigen die das Tier dann abholen und in ein Tierheim verbringen lässt. Nun ist es entscheidend, ob Sie für solch einen Fall vorbereitet waren.

Jeder Hund sollte gechip sein. Solch ein Chip wird unter die Haut des Hundes implantiert und enthält einen Code. Dieser kann mit einem Lesegerät ausgelesen werden. Die Chipnummer ihres Tieres sollten Sie bei entsprechenden Organisationen wie TASSO eintragen lassen. Ein Tierheim kann nun die Chipnummer in den Datenbanken suchen und so den Halter ermitteln. Katzen können auch gechip werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Anbringung einer Adresskapsel am Halsband des Tieres. In der Kapsel befindet sich Name und Anschrift des Halters. Den gleichen Effekt erzielen Sie mit einer gravierten Marke am Halsband.

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Ihr Haustier in sozialen Netzwerken

Es ist Vorsicht geboten

In sozialen Netzwerken kann man Kontakt zu anderen Tierhalter knüpfen die das gleiche Haustier halten wie man selbst. Erfahrene Tierhalten haben meist wertvolle Tipps zur Haltung, Pflege und Ernährung einer speziellen Rasse. Auch kann man sich über die jeweiligen Verhaltensweisen wie Hunden und Katzen austauschen. Nicht selten entstehen so Kontakte die über die virtuelle Welt hinausgehen.

Natürlich zeigt jeder Hunde- und/oder Katzenhalter sehr gerne die Schnappschüsse seiner Lieblinge in sozialen Netzwerken. Entweder in eigens dafür angelegten Ordnern auf dem eigenen Profil oder in Tiergruppen. So mancher Hund und Katze hat sogar sein eigenes Profil im sozialen Netzwerk mit allen seinen Daten wie Rasse, Geburtstag und anderen Besonderheiten. Leider machen sich dies immer mehr Betrüger zu nutzen. Alles was es über das Tier zu wissen gibt, kann mit wenigen Klicks in Erfahrung gebracht werden. Die eingestellten Bilder können einfach gespeichert werden. Selbst wenn der einfache Weg über die Funktion „speichern unter“ gesperrt sein sollte, so ist es doch sehr einfach möglich fremde Bilder auf dem eigenen Rechner zu speichern. Expertenwissen ist hierfür nicht notwendig. Mit im Internet kostenlos verfügbaren Fotobearbeitungsprogrammen kann das widerrechtlich gespeicherte Bild noch verändert werden. Mit etwas Übung lassen sich hier erstaunliche Ergebnisse erzielen. Auf den ersten Blick erkennt der eigentliche Besitzer sein eigenes Foto nicht mehr. Denn der eigene Hund der im Wald fotografiert wurde, steht plötzlich an einem Strand. Die so manipulierten Fotos werden nun benutzt um sie auf Verkaufsplattformen einzustellen. Unseriöse, oder besser gesagt, kriminelle Tierhändler verkaufen mit dieser Masche ihre Tiere aus dunklen Quellen. Die fehlenden Papiere für den Hund oder die Katze zu liefern, ist für diese Personen natürlich auch kein Problem.

Wenn Sie viele Fotos ihrer Tiere in sozialen Netzwerken veröffentlichen kann es nichts schaden, wenn Sie regelmäßig auf Verkaufsplattformen nach den eigenen Bildern Ausschau halten. Sollten Sie ein Bild entdecken, machen Sie umgehend Meldung bei dem jeweiligen Betreiber der Plattform. Nutzen Sie auch das soziale Netzwerk und verbreiten hierrüber den Vorfall.

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Achten Sie auf das Gewicht ihres Hunde und ihrer Katze

Übergewicht ist nicht nur für den Mensch ungesund. Auch bei Hunden und Katzen ist langfristig mit gesundheitlichen Folgen des Übergewichtes zu rechnen.

Die bekannten Zivilisationskrankheiten beim Mensch wie Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen treffen Tiere ebenso. Bei Rassehunden die Zuchtbedingt schon zu Gelenkproblemen neigen ist Übergewicht doppelt schlimm.

Oftmals ist die tägliche Futterration nicht einmal der Auslöser für das Übergewicht. Hier ein Leckerchen, da etwas vom Tisch, und schon sammeln sich die Pfunde auf den Hüften der Haustiere. Völlig unüberschaubar wird die Situation wenn das Tier von allen Familienmitgliedern mit Sonderrationen versorgt wird. So kann ein Tier schnell mit der doppelten Energiemenge als es benötigt versorgt werden. Übergewicht ist die Folge. Mit einfachen Regeln können Sie ihrem Hund oder ihrer Katze die Folgen des Übergewichtes ersparen.

  1. Feste Fütterungszeiten, +/- 30 Minuten
  2. Wenn Sie ihrem Tier über den Tag verteilt Leckerchen geben möchten, so muss dies bei der Futterration beachtet werden, sprich, es gibt weniger Futter.
  3. Die Leckerchen die es am Tag geben darf werden portioniert aufbewahrt, z.B. in einem Glas. Dort können sich alle Familienmitglieder bedienen und dem Tier geben. Ist die Tagesration aufgebraucht gibt es nichts Zusätzliches.
  4. Tägliche, der Rasse entsprechende Bewegung.

Mit unserem kostenlosen Futterrechner können Sie schnell und einfach die richtigen Mengen bei der Fütterung von reinem Dosenfleisch und Mischflocken ermitteln. Hier geht es zu unserem Futterrechner.

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Fellpflege für Hunde und Katzen

Unsere kleine Serie zur Fellpflege möchte Ihnen einige Tipps und Tricks zur Hand geben.

Unsere Hunde und Katzen haben von der Natur den perfekten Ganzjahresschutz erhalten – das Fell. Es schützt das Tier vor Kälte, Zugluft, Hitze, Nässe und Schmutz. Falsche Fellpflege kann diesen Schutzschild jedoch nachhaltig schädigen. Nachfolgend einige Tipps und Infos für die Fellpflege.

Oberste Regel: Hunde müssten nicht regelmäßig gebadet werden. Bei Katzen wird Ihnen dies ohnehin kaum gelingen. Das Tier sollte nur im absoluten Notfall gebadet werden. Denn jede Fellwäsche stellt einen Eingriff in die natürlichen Schutzmechanismen dar. Für die Wäsche auf keinen Fall ein normales Shampoo oder gar Seife verwenden. Für die Fellwäsche immer ein spezielles Tier-Shampoo verwenden. Diese sind auf die Bedürfnisse der Haut und des Fells des Tieres abgestimmt. Das richtige Shampoo finden Sie in jedem gutsortierten Fachgeschäft oder Onlineshop für Hundebedarf, Hundezubehör, Katzenbedarf und Katzenzubehör.

Ist nicht das gesamte Fell verschmutz ist es ratsam, von einem Vollbad abzusehen. In diesem Fall tränken Sie ein Microfasertuch in einer Mischung aus Wasser und Fell-Shampoo und reinigen den verschmutzen Teil des Fells. Anschließend das Fell mit einem trockenen Microfasertuch abtrocknen. Achten Sie darauf, dass Sie den Schmutz nicht noch tiefer in das Fell reiben. Oftmals können getrocknete Verschmutzungen einfach mit einer Bürste entfernt werden. Nur wenn das Fell bis in die Unterwolle oder die Haut stark verunreinigt ist, sollte das Fell komplett gewaschen werden.

Nach einem Vollbad das Fell mit einem Microfasertuch gut abtrocknen und in den Wintermonaten nicht ins Freie gehen, erst wenn das Fell endgültig getrocknet ist. Theoretisch kann das Fell auch mit einem Föhn getrocknet werden. Allerdings hat der überwiegende Teil der Hunde und Katzen Angst vor einem Föhn. Keinesfalls das Tier festhalten und Föhnen. Sie setzen das Tier einer unnötigen Stresssituation aus. 

Bürsten mit Drahthaken, gezahnte Stahlösen mit Griff oder billige Imitationen aus Fernost sind auf den ersten Blick durchaus günstig. Allerdings besteht die Gefahr, dass Sie damit das Fell langfristig schädigen. Zudem wird Ihr Vierbeiner wenig begeistert sein, sich mit diesen, eher an Gartengeräte erinnernde Produkte, striegeln zu lassen. petartstore.de empfiehlt die Qualitätsstriegel aus dem Hause Furminator.

Führen Sie ihren Vierbeiner langsam an das Striegeln heran. Nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie mit Geduld vor. Lassen Sie ihren Hund oder ihre Katze den Striegel vorab ausgiebig beschnüffeln und begutachten und belohnen Sie mit einem Leckerchen. Führen Sie dann den Striegel ganz leicht über den Rücken des Tieres und belohnen umgehend. So wird ihr Vierbeiner das Striegeln schnell als positive Erfahrung annehmen.

Gestriegelt wird immer mit kurzen Strichen über das Fell. Drücken Sie nicht zu fest, leichter Druck ist völlig ausreichend. Beginnen Sie am Hals des Tieres und arbeiten sich Schritt für Schritt nach unten. Sobald die Zinken des Striegels mit Unterwolle zugesetzt sind, entfernen Sie diese mit einem Knopfdruck auf den Furminator. Die Haare werden so nach vorne geschoben und lassen sich leicht entfernen. Zum Abschluss sollten Sie ihren Vierbeiner ausgiebig loben und belohnen. So bleibt ihm dieses Erlebnis in guter Erinnerung.

Besondere Rassen bedürfen einer spezielleren Pflege. Seriöse Züchter werden ihnen hier wichtige Tipps mit auf den Weg geben. In unserer kleinen Serie zur Fellpflege können wir natürlich nicht auf jede Rasse eingehen. Nachfolgend einige Hinweise zur Pflege des Mopses.

Der Mops haart, und das ganzjährig. Durch regelmäßiges Striegeln und Lachsöl als Futterzusatz lässt es sich doch in Grenzen halten. In der Zeit des Fellwechsels sollte der Mops jeden zweiten Tag gestriegelt werden, ansonsten einmal pro Woche. Qualitätsstriegel von Furminator, sowie Lachsöl in höchster Qualität erhalten Sie bei petartstore.de, Ihrem Onlineshop für Hundebedarf, Katzenbedarf, Hundezubehör, Katzenzubehör, Katzenfutter und Hundefutter. Mehr Fellpflege braucht ein gesunder Mops nicht. Kleinere Verschmutzungen lassen sich nach dem Trocknen einfach abbürsten.

Etwas mehr Aufmerksamkeit sollten Sie den typischen Augen- und Nasenfalten des Mopses widmen. Hier können sich Futterreste und Feuchtigkeit sammeln, was wiederrum zu Entzündungen führen kann. Diese Problematik ist von Mops zu Mops ganz unterschiedlich. Sobald ein Mops in ihr Zuhause eingezogen ist, sollten Sie zunächst täglich prüfen, ob die Augen- und Nasenfalten trocken und sauber sind. Zur Reinigung der Augen- und Nasenfalten bietet sich ein trockenes Microfasertuch an. Mit diesem vorsichtig die Falten reinigen und trocknen. Sind die Falter stärker verschmutzt, den Microfaserlappen mit einer warmen Wasser und Hundeshampoo Mischung leicht anfeuchten und die Falten reinigen. Anschließend mit einem trockenen Microfasertuch die  Falten gut abtrocknen. Ist die Haut in den Falten leicht gerötet, tupfen Sie eine kleine Menge Babypuder in die Falte. Vorsicht! Nicht in die Augen und auf die empfindliche Hundenase! Sind die Falten permanent entzündet, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Zum Abschluss unserer kleinen Serie zur Fellpflege ein kurze Zusammenfassung.

Baden Sie ihre Hund oder ihre Katze nicht unnötig. Das Fell eines gesunden Hundes ist er perfekte Schutz für ihr Tier. Übertriebene Pflege kann das Fell nachhaltig schädigen.

Auch vor dem Einsatz von Bürsten und Striegeln die mehr an Gartengeräte erinnern sei gewarnt. Zum einen kann das Fell geschädigt werden. Zum anderen wird ihr Tier die Prozedur kaum genießen. Das Striegeln mit einem Qualitätsstriegel ist für Hunde und Katzen wie eine wohltuende Massage. Nicht ohne Grund schnurren viele Katzen genüsslich und lassen sich das Striegeln gerne gefallen.

Seriöse Züchter werden ihnen wichtige Pflegetipps mit auf den Weg geben. Es ist auch kein Schaden, sich ein Sachbuch zu der speziellen Rasse zuzulegen. Hier finden sich auch wertvolle Ratschläge zu Pflege.

Stellen Sie Veränderungen am Fell fest, versuchen Sie nicht all zu lange diese selbst zu behandeln. Lassen Sie einen Tierarzt beurteilen, ob eine Krankheit der Auslöser für die Fellveränderungen ist.

 

 

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Leckermäulchen mit besonderen Vorlieben

Nicht nur der Geschmack ist für die Katze ausschlaggebend

Katzen gelten allgemein als besonders wählerisch wenn es um ihr Futter geht. Das liegt aber weniger am verwöhnten Katzenmäulchen, sondern hat viele Gründe die eine Rolle spielen.

Natürlich muss ein Futter einen reizvollen Geruch verströmen. Aber sind im Futternapf noch minimalste Rückstände von einem nach Zitrone duftenden Spülmittel, wird ihre Katze wohl dankend ablehnen. Auch Teller denen noch Zweibelgeruch anhaftet, sind keine ideale Fläche um der Katze ihr Futter zu präsentieren.

Stimmt der Duft, so müssen nun auch noch die Temperatur und die Konsistenz stimmen. Nassfutter direkt aus dem Kühlschrank wird nicht allzu gerne angenommen. Beliebter ist „Mäuse-warm“. Auch mögen Katzen nicht riesige Brocken in ihrem Futter. Kleine, feine Häppchen sind da schon genehmer. Stimmen alle Faktoren, steht der Schlemmerei eigentlich nichts mehr im Wege.

Voraussetzung ist aber auch noch ein ungestörter Platz zum Fressen. Direkt auf dem Küchenboden wo alle tierischen und menschlichen Mitbewohner ständig vorbei gehen, ist für eine Katze nun wirklich kein angenehmer Platz zum Speisen. Verständlich, führt man sich vor Augen, dass ein Jäger in freier Natur ständig um seine Beute bangen muss. Gönnen Sie ihrem Stubentiger einen abgelegenen, ruhigen Platz in der Wohnung um seine Mahlzeit auch genießen zu können.

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