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News-Blog


Hier finden Sie immer aktuelle Informationen wenn es um Hunde und Katzen geht.

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Tipps für den Urlaub mit Hund

Damit die schönste Zeit im Jahr für alle entspannt verläuft, veröffentlichen wir eine kleine Reihe rund um das Thema Urlaub mit dem Hund.

Teil 1. Vorbereitung

Gut vorbereitet sein heißt es, wenn man mit seinem Hund auf Reisen geht. Mit einer guten Vorplanung lassen sich so manche böse Überraschungen vermeiden. Das beginnt bereits bei der Auswahl der Urlaubsunterkunft. Auch wenn dort Haustiere ausdrücklich erlaubt sind, sollten Halter von ausgesprochen großen Hunden vor dem Buchen nochmals auf den stattlichen Vierbeiner hinweisen. Denn Chihuahua oder Dogge – ein gewaltiger Unterschied.

Planen Sie ihre Reiseroute sorgfältig, damit Sie genügend Pausen einlegen können. Nicht nur für ihren Hund eine Wohltat, auch Sie selbst Reisen so wesentlich entspannter. Vor der Abfahrt sollte ihr Hund sich noch einmal richtig austoben können. So wird er die erste Zeit der Fahrt als willkommene Ruhephase betrachten. Das Lieblingsspielzeug sollte der Hund ebenso bei sich haben, wie frisches Wasser und ein Kauknochen. So kann er sich die Fahrt kurzweiliger gestalten.

Sicherlich planen Sie einige Ausflüge in ihrem Urlaub. Erkundigen Sie sich im Vorfeld, ob ihr Hund auch überall ein gern gesehener Gast ist. Auch wenn Sie den Besuch von Freiluftanlagen einplanen, so ist nicht gewährleistet, dass Sie ihren Hund auch wirklich mitnehmen dürfen.

Auch wenn Sie ihren Urlaub in Deutschland verbringen, sollten Sie sich vorab über gesetzliche Besonderheiten in dem jeweiligen Bundesland informieren. Dies gilt natürlich ganz besonders bei einem Auslandsurlaub. Ein fehlender Maulkorb, oder das nicht Anleinen des Hundes kann empfindliche Strafen nach sich ziehen.

Neben einer gut bestückten Reiseapotheke und dem Impfpass ihres Hundes, sollten Sie vor ihrem Urlaub eine Liste mit Tierärzten am Urlaubsort anfertigen. Denn bei einer ernsthaften Erkrankung oder Verletzung zählt unter Umständen jede Minute. Es heißt also – vorbereitet sein.

 

Teil 2. Ihr Hund im Auto

Damit ihr Hund sicher im Auto mitreisen kann, gilt es einiges zu beachten.

Der größte Teil der Hunde reist im Kofferraum eines Kombis oder vergleichbaren Autos mit. Je nach Größe des Hundes wird hierfür eine spezielle Transportbox im Kofferraum des Wagens untergebracht. Diese Box muss gut verankert sein und darf nicht verrutschen – auch bei Ausweichmanövern oder Vollbremsungen. Viele weiche Decken und Kissen bieten dem Hund nicht nur ein bequemes Lager während der Fahrt, sie dienen auch als Puffer wenn Sie einmal hart Bremsen müssen.

Wenn Sie den verbliebenen Laderaum des Kofferraums nutzen, beachten Sie bitte, dass die Seitenwände der Transportbox nicht komplett von dem Transportgut verdeckt werden. Die Luft muss noch ausreichend zirkulieren können. Im Kofferraum ist die Frischluftzufuhr ohnehin mehr als schlecht. Denn dort befinden sich in der Regel keine Luftauslässe der Belüftungsanlage des Wagens. Dies bedeutet, selbst wenn es im Fond des Autos durchaus angenehm temperiert ist, kann sich im Kofferraum bereits die Wärme stauen. Auf beiden Seiten der Rückbank leicht geöffnete Fenster können hier bereits für etwas Abhilfe sorgen.

Achten Sie beim Verstauen ihres Gepäcks darauf, dass während der Fahrt keine Gegenstände gegen die Transportbox fallen können. Ansonsten wird sich ihr Hund erschrecken und keine Möglichkeit haben zu flüchten.

Moderne Autos sind für eine bessere Rundumsicht des Fahrers mit großen Glasflächen ausgestattet. Was ihnen die Fahrt erleichtert, ist für ihren Hund weniger positiv. Durch die Glasflächen dringt ungehindert die Sonne ins Innere des Fahrzeugs. Deshalb ist es ein muss, dass die Glasflächen der Heckscheibe sowie der hinteren Seitenfenster mit einer Sonnenschutzfolie versehen werden. Dies bietet ihrem Hund Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.

Reist ihr Hund auf der Rückbank mit, den Vorschriften entsprechend gesichert, sollte direkter Zug von geöffneten Fenstern vermieden werden. Eine Bindehautentzündung ist dann oftmals die Folge. Wenn Sie die Klimaanlage ihres Wagens einschalten, so dürfen die Luftauslässe nicht direkt auf ihren Hund gerichtet sein. Erkrankungen der Atemwege sind dann nicht auszuschließen.

 

Teil 3. Die Reise-Apotheke für ihren Hund

Es passiert immer dann wenn man am wenigsten damit rechnet. Plötzlich ist der Hund krank oder er hat sich verletzt. Eine kleine Reise-Apotheke für ihren Hund ist in diesem Fall sehr hilfreich. Für kleinere Verletzungen sollten Sie ein Spray zur Hautdesinfektion sowie eine Wund- und Heilsalbe zur Hand haben. Um eine kleine Wunde zu säubern sprühen Sie etwas Hautdesinfektion auf eine sterile Kompresse und tupfen die Wunde vorsichtig ab. Wenn Sie den Verdacht haben das sich ein Fremdkörper in der Wunde befindet, sprühen Sie die Desinfektion direkt auf die Wunde um einen Fremdkörper durch das abtupfen nicht noch tiefer in das Gewebe zu drücken. Anschließend etwas Wund- und Heilsalbe auf eine Kompresse und die Wunde mit einer Mullbinde verbinden. Bei einer verletzten Pfote ist es praktisch über den Verband eine kleine Plastiktüte zu stülpen und am oberen Ende mit Rollenpflaster zu verschließen. So kann sich der Hund nicht zu schnell den Verband wieder entfernen.
Wenn ihr Hund „Luft leckt“ hat er Sodbrennen. Hier können Sie ihm Erleichterung verschaffen mit der Gabe von Heilerde. Heilerde kann auch bei Erbrechen und Durchfall gegeben werden.
Hustet ihr Hund so können Sie ihm mit Fenchelhonig helfen. Dieser wirkt gut gegen den Hustenreiz. Um das Abhusten zu ermöglichen können Sie ihrem Hund einen Hustensaft für Kleinkinder geben.
Generell gilt: Behandeln Sie unbekannte Symptome nicht allzu lange selbst. Es ist immer ratsam einen Tierarzt aufzusuchen. Damit Sie am Urlaubsort nicht lange nach einem Tierarzt suchen müssen, sollten Sie vor der Abfahrt eine Liste mit ortsansässigen Tierärzten anfertigen. Auch wenn Sie nicht ins Ausland reisen, sollte der Heimtierausweis immer dabei sein.
 

Nachfolgend die Liste für ihre kleine Reise-Apotheke:
Hautdesinfektion
Wund- und Heilsalbe
Sterile Kompressen
Mullbinde
Rollenpflaster
Kleine Plastiktüte
Heilerde
Fenchelhonig
Hustensaft für Kleinkinder

Fieberthermometer
Liste mit ortsansässigen Tierärzten

Heimtierausweis

 

 

Teil 4. Am Urlaubsort angekommen

Überprüfen Sie ihre Unterkunft ob diese auch hundesicher ist. Stromkabel, Elektrogeräte, Zimmerpflanzen, Putzmittel – all das kann ihrem Hund schnell zum Verhängnis werden. Gerade wenn Sie ihre eigene Wohnung, oder ich Haus, vorbildlich hundesicher gemacht haben, wird ihr Vierbeiner alles was er nicht kennt neugierig untersuchen.

Offen liegende Stromkabel können Sie schnell und einfach mit dafür vorgesehenen Kunststoffschläuchen sichern. Gegen das Verrutschen und Abziehen werden diese mit Kabelbinder gesichert.

Zierpflanzen sind oft giftig. Stellen Sie deshalb alle Zimmerpflanzen die sich auf dem Fußboden befinden auf einen Schrank.

Überprüfen Sie, ob sich in für ihren Hund zugänglichen Schränken Putzmittel befinden. Diese umgehend an einem sicheren Ort verwahren.

In Ferienunterkünften finden sich oftmals Mittel gegen lästige Insekten. Kontrollieren Sie sorgfältig, ob sich am Boden oder zugänglichen Schränken keine Insektenköder oder Insektenfallen befinden.

Sollte ihr Urlaubsdomizil einen eingezäunten Garten haben, stellen Sie sicher, dass der Zaun auch tatsächlich an allen Stellen ordentlich verschlossen ist.

 

Teil 5. Der erste Spaziergang im Urlaub

Vor ihrer Reise sollten Sie sich bereits über besondere Vorschriften bezüglich ihres Hundes informieren. Dies gilt insbesondere wenn Sie ihre Reise ins Ausland führt. Aber auch in Deutschland, können so manche Vorschriften von Bundeland zu Bundeland variieren. Stellen Sie vorab sicher, dass für ihren Hund keine Maulkorbpflicht besteht. Auch sollten Sie wissen, wo ihr Hund anzuleinen ist. Kotbeutel sollten bei jedem Spaziergang dabei sein - schon aus Rücksichtnahme auf andere Fußgänger. Fehlende Kotbeutel können aber auch durchaus zu einer Ermahnung, oder sogar einer Geldstrafe führen. In vielen beliebten Urlaubsorten werden durch die Ordnungsämter regelmäßige Kontrollen durchgeführt. Werden keine Kotbeutel mitgeführt, kann es also Ärger geben. Auch wird nicht in allen Bereichen auf die Leinenpflicht mit entsprechenden Schildern hingewiesen. Bei einer Kontrolle kann es also auch hier zu Unannehmlichkeiten kommen.

Bedenken Sie auch, dass Sie selbst ortsunkundig sind. Was sich genau hinter der nächsten Wegbiegung verbirgt ist also unklar. Bei den ersten Spaziergängen sollten Sie die nähere Umgebung genau erkunden, um Gefahrenquellen für ihren Hund rechtzeitig zu erkennen.

 

Teil 6. Ausflüge

Sicherlich planen Sie in ihrem Urlaub Ausflüge in die nähere Umgebung. Klären Sie vor der Reise, ob ihr Hund auch dort ein gern gesehener Gast ist. Auch wenn es sich um Freiluftanlagen handelt, so ist nicht immer damit zu rechnen, dass auch ihr Hund dort eingelassen, bzw. erlaubt ist. In Zeiten des Internet sind solche Recherchen relativ schnell und einfach zu erledigen. Sollten Sie auf den jeweiligen Seiten keine Hinweise bezüglich ihres Hundes finden, kann ein kurzes Telefonat die Sachlage schnell klären. Werden an bestimmten Ausflugszielen Betreuungsstellen für Hunde angeboten, sollten Sie sorgfältig überprüfen, ob ihr Hund dort auch in guten Händen ist. Nicht selten werden die Betreuungsstellen aus Kostengründen mit unausgebildetem Hilfspersonal besetzt. Auch sollten Sie sich vor Ort alles zeigen lassen. Haben Sie nur den geringsten Zweifel, überlassen Sie ihren Hund nicht seinem Schicksal. Denn ihr Hund ist ihnen an 365 Tagen im Jahr der beste Freund den man sich wünschen kann. Gefährden Sie nicht wegen ein paar Stunden Urlaubsspaß seine Gesundheit. 

 

Teil 7. Alles auf einen Blick

  1. Reisevorbereitungen:

Beim Buchen der Urlaubsunterkunft auf eventuell sehr große Hunde hinweisen.

Die Reiseroute so planen, dass genügend Pausen für Hund und Halter eingelegt werden können.

Abklären, ob der Hund zu jedem Ausflugsziel mitgenommen werden darf.

Bestehen bezüglich des Hundes besondere gesetzliche Vorgaben am Urlaubsort?

Reiseapotheke zusammenstellen.

Liste mit ortsansässigen Tierärzten anfertigen.

  1. Ihr Hund sicher im Auto:

Transportbox gegen das Verrutschen sichern.

Seitenwände der Transportbox nicht mit Gepäck verdecken.

Heck- und Seitenscheiben mit getönter Scheibenfolie versehen.

  1. Reiseapotheke:

Alles in eine separate Tasche packen, und immer griffbereit haben.

  1. Urlaubsunterkunft überprüfen:

Ist die Urlaubsunterkunft hundesicher? Gefährliche Gegenstände entfernen oder entsprechend sichern.

  1. Die ersten Spaziergänge:

Die ortsüblichen Vorgaben bezüglich des Hundes beachten.

Umgebung auf Gefahrenquellen erkunden.                            

  1. Ausflüge:

Vorsicht bei Betreuungsstellen.

petartstore.de wünscht Ihnen und ihrem Hund einen schönen Urlaub.

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Sommer, Sonne und Hund

Damit auch ihr Vierbeiner wohlbehalten die Sommertage genießen kann, gibt es einiges zu beachten.

Nach den langen, dunklen und kalten Wintermonaten zieht es uns im Sommer hinaus ins Freie um die sommerlichen Temperaturen in vollen Zügen zu genießen. Wenn Sie dabei ihren Hund mitnehmen möchten, sollten Sie einige Punkte beachten, damit auch für ihren Vierbeiner der Sommer ein Genuss ist.

Hunde regulieren ihre Körpertemperatur, anders wie der Mensch, fast ausschließlich über das Hecheln. Hunde haben nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten, die aber nicht ausreichen, um bei sommerlichen Temperaturen für Abkühlung zu sorgen. Als Faustregel gilt, meiden Sie mit ihrem Hund die heißen Mittagsstunden. Spaziergänge sollten Sie am Morgen oder am Abend mit ihrem Hund machen, wenn die Temperaturen noch angenehmer sind. Eine Flasche frisches Wasser sollten Sie aber immer mitnehmen. Ausflüge mit dem Auto sind trotz Hund möglich. Fahren Sie jedoch am Morgen, und verbringen Sie die Mittagsstunden an einem schattigen Platz. Ein Napf und frisches Wasser sind hierbei ihre ständigen Begleiter. Frisches Obst oder Gemüse sind für Ihren Hund bei einem Sommerausflug der ideale, erfrischende Snack. Bevor Sie die Heimfahrt antreten, sollten Sie bei ihrem Auto alle Türen öffnen, um den Innenraum ordentlich durchzulüften. Geöffnete Fenster, oder besser, eine Klimaanlage macht ihrem Hund die Fahrt angenehmer. Vermeiden Sie jedoch direkte Zugluft. 

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Kleines Katzen-ABC

Kaum ein Tier polarisiert mehr als die Katze. Von den einen geliebt, von den anderen abgelehnt. Wer sein Leben mit einem Stubentiger teilt, weiß wie liebenswert die Samtpfoten sind. 

Arrogante Schnösel!?

Katzen gelten allgemein als Arrogant. Keine Charaktereigenschaft die dazu geeignet ist, sich Freunde zu machen.

Katzen sind jedoch nicht hochnäsig, sondern eben sehr selbstbewusst. Sie lassen sich zu nichts überreden oder gar zwingen. Ungestüme Annäherungsversuche um sie zu streicheln quittieren sie mit einem eleganten Sprung auf die nächst höher gelegene Stelle und einem kühlen Blick aus gelb-goldenen Augen. Dieser Blick soll nicht sagen „Du bist mir nicht gut genug“, sondern „Lass uns langsam machen, wir kennen uns doch überhaupt nicht“, oder, „Jetzt bitte nicht, später gerne“.

Den gleichen Blick vergeben die Samtpfoten wenn der Mensch etwas verbietet. Dann sagt dieser Blick „Ich beuge mich der Übermacht – aber sehr sehr ungerne!“. Katzen sind nun einmal keine Befehlsempfänger, sondern kleine Anarchisten, die gerne selbst über ihr Tun entscheiden. Aber macht sie eben nicht genau das so liebenswert!?

Unerziehbar!?

Viele Menschen sind der Meinung, eine Katze ist nicht erziehbar. Nun, wenn man den direkten Vergleich mit einem Hund heranzieht, mag das durchaus stimmen. Aber jeder der schon einmal eine Katzen-Mama mit ihrem Nachwuchs beobachtet hat weiß, in der Katzen-Kinderstube geht es durchaus autoritär zu.

Die Himmelsgeduld einer Katzen-Mutter ist durchaus beneidenswert. Scheinbar macht es ihr überhaupt nichts aus, dass die kleinen ihr immer und immer wieder bei der Jagd nach ihrem Schwanz die kleinen Krallen in den selbigen hauen. Aber nur scheinbar. Irgendwann ist es auch der geduldigsten Mutter zu viel und sie sucht sich ein anderes Plätzchen. Den kleinen Plagegeistern ist dies freilich egal und sie folgen prompt. Es kann ihnen aber jetzt passieren, dass sie mit einem unfreundlichen Fauchen begrüßt werden. Lässt sich der kleine Stubentiger davon nicht beeindrucken, kann es auch heftiger zur Sache gehen.

So lernt die kleine Katze die Spielregeln im Umgang mit ihren Artgenossen. Und hierbei steht Höflichkeit und Respekt an oberster Stelle. Erwachsene Katzen die zusammen in einem Haushalt leben führen kein Rudel-Leben wie Hunde. Es gibt keine Hierarchie, sondern mehr eine friedliche Nachbarschaft. Natürlich nur so lange, wie sich alle an die Regeln der Höflichkeit halten.

Eine Katze kann auch Regeln vom Mensch erlernen, allerdings ist hier der Ton ausschlaggebend. Mit Befehlen wie vom Kasernenhof erreichen Sie bei ihrer Katze überhaupt nichts. Katzen haben ein feines Gespür dafür wie ernst es dem Mensch ist. Und wenn sich ihre Katze ein absolut ungeeignetes Spielzeug ausgesucht hat und will auch nicht auf gutes Zureden davon ablassen, sollten Sie es wie die Katzen-Mama machen. Pusten Sie der Katze kurz ins Gesicht, dass interpretiert sie als Fauchen. Sie sollten allerdings nur im absoluten Notfall „Fauchen“. Wollen Sie auf diese Weise ihrer Katze alles verbieten, wird sie schnell lernen eine unbeobachtete Minute abzuwarten. Besonders beliebt sind dann die Nachtstunden. Da kann es am Morgen so manch unliebsame Überraschung für den Mensch geben.

Höflichkeit ist Trumpf!

Katzen sind Meister der Diplomatie. Höflichkeit und Respekt im Umgang mit ihren Artgenossen steht an oberster Stelle. Katzen kommen sich deshalb nur selten ins Gehege, weil sie sich an bestimmte Spielregeln halten.

Freilaufende Katzen informieren ihre Artgenossen durch Duftsignale wann und wo sie bevorzugt auf die Pirsch gehen. Für die anderen also reine Ehrensache dieses Revier dann erst wesentlich später zu erkunden.

Auch müssen Katzen nicht immer und überall ihre Überlegenheit zur Schau stellen. Viel öfter übersehen sie einen eindeutig unterlegenen Artgenossen, was diesem einen würdevollen Rückzug ermöglicht.

Diese Regeln der Höflichkeit und ihren umgänglichen Charakter bringen Katzen natürlich auch in die Mensch-Katze-Beziehung mit. Und diese Verbindung ist perfekter als so mancher glauben mag, denn Katzen und Menschen teilen so einiges an Vorlieben und Abneigungen.

Krach, Lärm und Hektik  - das ist nichts für Katzen. Die Luft für lauthals geschriene Kommandos dürfen Sie sich getrost sparen. Viel empfänglicher sind Katzen für sanft vorgetragene Vorschläge Ihrerseits. Dafür scheinen sie ganz besonders gute Antennen zu haben und reagieren oft wie vom Mensch gewünscht.

Überraschende Berührungen durch den Mensch mögen Katzen überhaupt nicht. Sie möchten vorab angesprochen werden und die Hand die sie streicheln möchte beschnüffeln. Ist es der Katze dann gerade genehm, lässt sie sich gerne ausgiebig Kraulen. Möchte sie nicht, wird sie sich respektvoll einen anderen Platz suchen. Sie sollten das unbedingt akzeptieren, denn Katzen brauchen eben hin und wieder Distanz.

No-Go´s!

Viele Menschen versuchen eine Katze durch zurufen anzulocken. Dabei schauen sie die Katze natürlich an. Was bei uns Menschen als höflich gilt, also seinem Gegenüber auch in die Augen zu schauen, ist für Katzen absolut respektlos.

Katzen blinzeln sich bestenfalls an, oder schauen umher. Auf jeden Fall meiden sie den direkten Blickkontakt, denn dieser gilt als Provokation und Drohung. Starren Sie ihre Katze also niemals an, sie mag es nicht.

Für grobe Neckereien, wie am Schwanz ziehen, sind Katzen ebenfalls nicht zu haben.

Bei wichtigen Geschäften wie einem Nickerchen, dem Fressen und der Körperpflege möchten Katzen nicht gestört werden. Ist doch durchaus verständlich, der Mensch möchte es auch nicht.

Gegen ihren Willen festhalten darf man eine Katze nur zu ihrem eigenen Wohl, also beim Tierarzt oder um sie aus einer Gefahrenzone zu befördern. Doch Vorsicht dabei! Die Krallen einer Katze sind extrem scharf! Kommt eine Katze zu ihnen und streicht um ihre Beine, springt auf ihren Schoss, können Sie die Katze natürlich ohne jede Gefahr auf den Arm nehmen, denn sie will es ja!    

Katzen wollen Kratzen!

Menschen die sich nicht eben als Katzenfreunde bezeichnen behaupten oftmals, eine Katze würde auf lange Sicht die gesamte Wohnung demolieren. Zerkratzte Sofas und Wände währen völlig normal.

Nun, dass stimmt nicht. Auch wenn das Kratzen, dass Krallenschärfen, für Katzen sehr wichtig ist, und ein Zeichen das sie sich ganz zuhause fühlen, so muss nicht das Sofa als Kratzbaum herhalten.

Voraussetzung ist natürlich das Sie eine geeignete Stelle zum Kratzen anbieten, am besten mehrere. Ertappen Sie ihren Stubentiger auf frischer Tat wie er einen anderen Gegenstand als Kratzstelle missbraucht, sagen Sie deutlich „Nein“ und tragen ihn umgehend an die erlaubte Kratzstelle. Um der Samtpfote zu verdeutlichen das sie hier ungestört Kratzen darf, können Sie ihre Pfote vorsichtig an den Kratzbaum führen.

Verwöhnte Feinschmecker!?

Katzen bekommen oftmals unterstellt, sie wüssten das gute Futter des Menschen nicht zu schätzen. Zu allem Überfluss würden sie es auch in der gesamten Wohnung verteilen. Letzteres kann durchaus vorkommen, denn im Gegensatz zu uns Menschen, dürfen Katzen mit dem Futter spielen. Denn nur wer es spielerisch lernt, wird als große Katze ein erfolgreicher Jäger sein. Es steckt also durchaus in den Genen unserer Katzen, hin und wieder mit dem Futter zu spielen. Nicht ärgern, es ist nicht böse gemeint.

Warum so viele Katzen mit ihrem Futter so wählerisch sind, ist hingegen nicht eindeutig geklärt. Auffällig scheint jedoch, dass Katzen die von klein auf mit industriell gefertigtem Alleinfutter, ob nun trocken oder nass, gefüttert wurden, besonders auf dieses eine Futter fixiert sind. Dies mag an den enthaltenen Lockstoffen liegen, die der Katze eine besonders schmackhafte Mahlzeit versprechen. Fehlen diese plötzlich, weil ein anderes Futter angeboten wird, verschmäht es die Katze und hungert lieber einen Tag.

Kommunikation

Katzen kommunizieren viel mit dem Mensch, oder besser gesagt, sie versuchen es. Denn nicht jeder Mensch erkennt die Kommunikationsversuche seiner Katze. Eine Katze hat verschiedene Kommunikationskanäle.

Zum einen sind es Laute wie Schnurren oder Miauen. Allgemein gilt das Schnurren einer Katze als Zeichen des Wohlfühlens. Eine Katze schnurrt aber auch um sich selbst zu beruhigen. Achten Sie also darauf ob ihre Katze beim Schnurren absolut entspannt ist. Wirkt sie angespannt und wie auf dem Sprung, so empfindet sie die Situation als unangenehm und setzt das Schnurren ein, um sich selbst zu beruhigen.

Das Miauen kennt viele verschiedene Laute. Achten Sie darauf, wie ihre Katze das Miauen einsetzt. Es kann ein Rufen sein, Zeichen des Protestes aber auch die Vorfreude auf ein leckeres Frühstück.

Die Körpersprache ist bei Katzen ebenfalls sehr ausgeprägt. Geht ihre Katze mit erhobenem Schwanz vor ihnen her, so heißt das „Bitte folgen – ich zeig dir was“. Das umstreichen der Beine kennt jeder Katzenhalter. Hier möchte die Katze ihre Aufmerksamkeit.

Jede Katze hat ihren bevorzugten Kommunikationskanal. Es liegt an ihnen zu erkennen, was ihre Katze ihnen vermitteln möchte.

Das ideale Haustier!

Für Menschen mit wenig Zeit und vielen Hobbys die sie außer Haus führen, ist eine Katze nicht das ideale Haustier. Denn auch Katzen brauchen Aufmerksamkeit, Unterhaltung und Führsorge.

Wenn Sie berufstätig sind, sollten Sie der Katze die Möglichkeit bieten, am Tag im freien zu streunen. Denn eine einzelne Katze möchte nicht den ganzen Tag eingesperrt und somit ohne jede Betätigung und Anregung sein. Früher oder später wird sich die aufgestaute Energie entladen – eine wahre Zerstörungsorgie kann die Folge sein. Auch sollten Sie nicht unbedingt damit rechnen, dass ihre Katze zu den ihnen genehmen Zeiten ihre Aufmerksamkeit möchte. Wenn Sie den ganzen Tag keine Zeit für sie hatten, dann kann es durchaus passieren, dass die Katze am Abend wichtigeres zu tun hat.

Idealer Weise lebt Ihre Katze in einem Haushalt mit den ganz normalen Tagesabläufen. Kaum sind alle aus dem Haus, kommen die ersten Kinder wieder aus der Schule zurück. Am Nachmittag ist auch immer etwas los – Besuch kommt, es wird geputzt und gekocht. Am Abend versammelt sich die ganze Menschenfamilie wieder im Haus. So kann sich die Katze am Familienleben beteiligen, kann sich aber auch ein ruhiges Plätzchen suchen. Ganz wie es ihr beliebt.   

Liebenswerte Zeitgenossen!

Wie unsere kleine Serie gezeigt hat, bestehen viele falsche Vorurteile die unsere Katzen in ein völlig falsches Licht rücken. Wer nicht den Fehler macht, und eine Katze wie einen Hund behandelt, oder das gleiche wie von einem Hund erwartet, wird sich unsterblich in die lautlosen Jäger auf Samtpfoten verlieben.

Der ausgeglichene Charakter einer Katze kann regelrecht therapeutisch auf den Mensch wirken. Nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag hilft so manche Katze ihrem Mensch beim Abschalten und Entspannen, wenn sie sich schnurrend auf seinem Schoss räkelt und sich kraulen lässt. Katzenhalter kennen auch das gute Gefühl nachts zu erwachen, und eine leise schnurrende Katze schlafend neben sich zu finden.

Besser wie jeder Hollywood Film ist es, seiner Katze beim Spielen zuzusehen. Wie sie völlig regungslos unter dem Tisch lauert, um dann wie der Blitz einen am Boden liegenden Ball anzufallen. Gerne werden in dieses Spiel auch Artgenossen eingebunden, die dann mit einem hohen Bocksprung geschickt ausweichen. Katzenhalter mit wenig Erfahrung bleibt hin und wieder das Herz stehen, wenn die Stubentiger halsbrecherisch herumklettern. Aber keine Sorge, Katzen sind regelrechte Akrobaten. 

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Kleiner Katzensprachkurs

Unsere Katzen kommunizieren täglich mit uns. Kennen Sie die Katzensprache?

In einer kleinen Serie möchte Ihnen petartstore.de die Katzensprache etwas näher bringen.

Die Begrüßung

Katzen legen großen Wert auf eine ordentliche Begrüßung. Zum einen zum Kennenlernen neuer Artgenossen oder Menschen. Zum anderen zum Wiedererkennen und zum Aufbau und zur Stärkung sozialer Bindungen.

Die Begrüßung beginnt mit der Nasenkontrolle. Hierbei beschnuppern die Katzen gegenseitig ihre Nasen. Dieses Ritual nennt man Erkennungskuss. Ist dieser erste Kontakt für beide Seiten angenehm verlaufen, halten sich die Katzen den Nacken zum beschnuppern hin. Schließlich auch mit hochgerecktem Schwanz das Hinterteil zur sogenannten Analkontrolle.

Um ihre Katze zu begrüßen müssen Sie natürlich nicht das gesamte Ritual nachahmen. Möchte ihre Katze ihre Nase beschnuppern, so sollten Sie sich dies durchaus gefallen lassen und sich etwas darauf einbilden. Denn Sie werden als volles Familienmitglied anerkannt. Das beschnuppern des Nackens und die Analkontrolle dürfen Sie gerne etwas abwandeln, in dem Sie der Katze ihre Hand zum beschnuppern hinhalten und Sie anschließend vorsichtig über den Rücken streicheln.

Blinzeln – aber richtig!

Dr. Pfleiderer fand durch viele Verhaltensstudien heraus, das „Blinzeln ist das Lächeln der Feliden“. Ganz egal ob nun Tiger, Leopard, Puma, Löwe oder unsere Hauskatzen. Alle nutzen das Blinzeln um ihrem Gegenüber ihre friedliche Gesinnung zu signalisieren, Spannungen zu entschärfen und Bindungen zu verstärken. Wenn Sie ihre Katze zukünftig anblinzelt, dann blinzeln Sie zurück.

Achten Sie nur darauf, dass Sie dabei nicht nur die Oberlider nach unten klappen, sondern auch die Unterlider nach oben ziehen, und das ganze schön langsam und gemütlich. Denn zu schnelles Blinzeln versteht ihre Katze eher als „verlegenes Lächeln“.

Der Katzenschwanz

Der Katzenschwanz sagt mehr als tausend Worte. Er ist ein echter Stimmungsbarometer und verrät ihnen viel über den Gemütszustand ihrer Katze.

Eine ausgeglichene Katze in normaler Stimmung lässt den Schwanz einfach nach unten hängen, die Schwanzspitze kann hierbei ein wenig nach oben zeigen. Geht ihre Katze mit langgestrecktem Körper und waagerechtem Schwanz an ihnen vorbei, sollten Sie sie nicht stören, denn sie ist in wichtigen Geschäften unterwegs. Zeigt ihre Katze mit hochgerecktem Schwanz Flagge, ist sie guter Laune, freut sich, ist voller Unternehmungslust oder signalisiert ihre Zuneigung. Geht ihre Katze mit hochgerecktem Schwanz vor ihnen her, so ist dies eine Einladung ihr zu folgen. Dies können Sie auch bei einer Katzenmutter beobachten die möchte, dass ihre Jungen ihr folgen. Peitscht der Schwanz blitzartig nach oben, so hat dies allerdings nichts mit guter Laune zu tun, sondern ist ein Zeichen von Wut. Jetzt sollten Sie lieber etwas Abstand halten.

 

Köpfchen

Katzen haben Köpfchen, das ist hinlänglich bekannt. Der Kopf der Katze ist aber auch ein Ausdrucksmittel für die Kommunikation mit Artgenossen und dem Mensch.

Eine gut gelaunte und selbstbewusste Katze trägt den Kopf hoch. Ist er hingegen gesenkt, signalisiert die Katze ihre Unterlegenheit. Wenn sie dabei das Kinn anzieht, oder wendet den Kopf weit zur Seite kann dies Desinteresse bedeuten. Oder sie ist darauf bedacht niemanden zu provozieren, und möchte auch nicht provoziert werden. Sind Artgenossen oder der Mensch zu aufdringlich, werden der Kopf und die Nase weit nach oben gezogen. Der vorgereckte Kopf bedeutet Annäherungsbereitschaft und kann der Auftakt für das Begrüßungsritual sein.

Miau ist nicht gleich Miau

Katzen unter sich verwenden überwiegend die Körpersprache um miteinander zu kommunizieren. Nur bei Raufereien, Drohungen, oder wenn eine rollige Katze von einem Verehrer angerufen wird, setzen sie auch Laute ein.

Dass viele Menschen, was ihre Körpersprache betrifft, echte Analphabeten sind lernt eine Katze sehr schnell. Aus diesem Grund versucht sie mit dem Mensch überwiegend mit Lauten zu kommunizieren. An dieser Stelle darf der Mensch durchaus verteidigt werden, schließlich ist unsere Lautsprache unser Kommunikationskanal Nummer 1. Es ist also verständlich, dass der Mensch eher auf die Laute einer Katze reagiert als auf ihre sehr komplexe Körpersprache. Ein „Miau“ an den Mensch gerichtet bedeutet immer, dass die Katze etwas von uns möchte. Dieses „Miau“ kann natürlich viel bedeuten, aber die schlauen Samtpfoten wissen sich natürlich zu helfen. Sobald der Mensch auf das „Miau“ reagiert, zeigen sie ihm oft was sie von ihm möchten, indem sie zielgerichtet an ihren Futterplatz laufen, ihn zum Spielen auffordern oder sich ihre Streicheleinheiten abholen.

Wie Hund und Katz

Im Allgemeinen gelten Hunde und Katzen als Erzfeinde. So pauschal stimmt dies nicht. Es gibt viele Gründe warum Katzen und Hunde bei unverhofften Begegnungen zunächst ablehnend reagieren. Ein Grund ist die unterschiedliche Sprache von Katzen und Hunden.

Das Begrüßungsritual von Hunden wirkt zunächst dem der Katzen sehr ähnlich. Nach einer respektvollen Annäherung beschnüffeln Hunde die Nase ihres Gegenübers. Anschließend wird der Geruch von Nacken und Körper aufgenommen. Abschließend erfolgt, ebenso wie bei Katzen, die Analkontrolle. Wo liegt also das Problem?

Hunde nutzen wie Katzen auch ihren Schwanz als Kommunikationsmittel. Bei großer Freude und Aufregung wedelt der Hund heftig mit dem Schwanz. Katzen können dies sehr leicht missverstehen, denn bei Katzen ist ein hin und her peitschender Schwanz ein eindeutiges Warnsignal an den Gegenüber. Die Katze ist also recht verwirrt, denn zum einen sucht der Hund eindeutig Kontakt, zum anderen sendet er mit seinem Schwanz Warnsignale. Die Katze wird wahrscheinlich sehr ablehnend auf den Hund reagieren, und ihm ebenfalls Warnsignale senden, wie eine erhobene Pfote oder ein Fauchen. Ein schlechter Anfang für eine gute Freundschaft.

Sollen Hunde und Katzen zusammen in einem Haushalt leben, kann der Mensch zunächst als Dolmetscher tätig werden. Bringen Sie die beiden Vierbeiner behutsam zusammen, und wirken auf beide beruhigend ein. Beschnüffeln sich der Stubentiger und die Fellnase, können Sie den Schwanz des Hundes vorsichtig an seinen Körper pressen. So unterbleibt für die Katze das so missverständliche Schwanzwedeln. In der Regel werden Hunde und Katzen nicht in der ersten Minute Freundschaft schließen. Aber ein friedliches Miteinander ist für den Anfang schon ein guter Schritt in die richtige Richtung. Lassen Sie den Vierbeinern die notwendige Zeit sich kennenzulernen. Innige Freundschaften zwischen Katzen und Hunden sind nicht ausgeschlossen, und durchaus nicht so selten wie allgemein angenommen.

Wie unser kleiner Katzensprachkurs gezeigt hat, sind unsere Katzen sehr bemüht darum, mit uns zu kommunizieren. Beim Erlernen einer neuen Sprache können wir uns eine gute Scheibe bei den Stubentigern abschneiden, denn sie lernen sehr schnell die Körpersprache des Menschen zu verstehen und reagieren auf die kleinsten Anzeichen. Selbst Teile unserer Lautsprache lernen Katzen mit der Zeit. Nur weil ihre Katze nicht zu ihnen kommt wenn Sie sie rufen, oder wenn die Katze nicht vom Teppich ablässt wenn Sie laut „Nein“ rufen, heißt das nicht, dass sie nicht verstanden hat. Mit großer Sicherheit hat die Katze verstanden was Sie von ihr wollen, aber die Katze möchte in diesem Augenblick eben nicht. Das bedeutet aber auch nicht, dass eine Katze erziehungsresistent ist.

Wenn Sie möchten dass ihre Katze etwas Bestimmtes tut, oder eben nicht tut, dann bleiben Sie immer ganz ruhig. Katzen hassen Hektik und verweigern sich dann schon aus Prinzip. Sprechen Sie mit gedämpfter, ruhiger Stimme. Menschen mit sehr tiefen Stimmen scheinen oftmals klar im Vorteil. Ihren Namen lernt eine Katze recht schnell wenn Sie ihr ein paar Leckerchen aus der Hand füttern und dabei immer wieder ihren Namen wiederholen.

Verbote sind so eine Sache. Ganz sicher lässt sich eine Katze durch lautes Geschrei und schnelle Bewegungen verscheuchen. Ob sie auf diese Weise etwas lernt ist hingegen zweifelhaft. Die Liste der Verbote sollte kurz sein, dann lässt sich diese relativ einfach durchsetzen. Ist die Katze dabei das Sofa als Kratzbaum zu missbrauchen, gehen Sie langsam auf den kleinen Rabauken zu und versuchen zunächst ein „Nein“. In der Regel werden Sie damit keinen Erfolg erzielen. Lässt sich die Katze in ihrem Tun nicht stören, sagen Sie nochmals „Nein“ und pusten der Katze ins Gesicht. Diese Botschaft versteht sie ganz gewiss, denn Sie haben die Katze soeben angefaucht. Sie sollten allerdings nicht allzu oft Fauchen, es ist mehr als letztes Mittel gedacht. Aus diesem Grund sollten sich die Verbote tatsächlich auf Dinge beschränken, die Sie wirklich nicht dulden möchten, wie das Zerkratzen von Möbelstücken.

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Wenn vor Hunden und Katzen nichts mehr sicher ist

Bekämpfen Sie die Ursache

Sie kommen nach einem langen Arbeitstag nach Hause und finden ein riesiges Chaos vor? Wieder hat ihre Katze ein Sofakissen zerfetzt, Teile der Wand von der Tapete befreit und die Tischdecke in einen besseren Putzlappen verwandelt. So manchem Hundehalter ergeht es nicht besser. Je nach Größe des Hundes kann hier auch ein durchgebissenes Stuhlbein auf den Mensch warten. Reine Zerstörungswut? Schlechte Erziehung? In vielen Fällen weder noch!

Ein Haustier ist schnell angeschafft. Doch nur wenige Menschen informieren sich vorab welche Bedürfnisse Hunde und Katzen haben. Es sind Lebewesen die sich nicht so einfach auf „Standby“ schalten lassen. Dies sollte im Interesse des Tieres unbedingt beachtet werden. Hunde wie Katzen brauchen eine positive Beschäftigung. Mit drei kurzen Gassi-Runden am Tag ist es bei einem Hund auf Dauer nicht getan. Er möchte ausgiebig schnüffeln, laufen und seine Umgebung erkunden. Schlafend auf der Fensterbank liegen ist auch für eine Katze keine erfüllende Tagesbeschäftigung.

Bevor Sie sich ein Haustier in ihr Zuhause holen sollten Sie sich also sicher sein, dass Sie den Bedürfnissen des Tieres auch gerecht werden können. Denn die so ärgerlichen Zerstörungsorgien so manchen Vierbeiner resultieren oftmals aus reiner Langeweile und dem Gefühl, vernachlässigt zu werden. 

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Hund / Katze entlaufen – was nun?

Was Sie unbedingt beachten sollten

Es ist ganz schnell passiert, gerade in den ersten warmen Tagen des Jahres. Ehe man es sich versieht ist der geliebte Hund oder die geliebte Katze plötzlich verschwunden. Generell kann man sagen, dass Hunde wie Katzen von selbst wieder nach Hause finden, auch Hauskatzen die normaler Weise nicht ins Freie gelassen werden. Aber welcher Tierhalter möchte schon 2 bis 3 Tage warten bis der Vierbeiner von alleine wieder kommt. Zumal auf ihn in der Freiheit eine Vielzahl von Gefahren lauern.

Wenn es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen passiert ist, können Sie so viele Freunde und Bekannte wie möglich organisieren die in der Umgebung nach dem Hund oder der Katze suchen. Diese sollten mit einer guten Portion Leckerchen ausgestattet werden, um den Vierbeiner auch anlocken zu können. Bei einer entlaufenen Hauskatze kann man leider nicht viel mehr tun.

Hundehalter haben einen Vorteil. Diese können für den Hund gewohnte Wege absuchen. Aber was passiert wenn ein Fremder das Tier zuerst entdeckt, und um es zu schützen mitnimmt? Diese Person wird die Polizei verständigen die das Tier dann abholen und in ein Tierheim verbringen lässt. Nun ist es entscheidend, ob Sie für solch einen Fall vorbereitet waren.

Jeder Hund sollte gechip sein. Solch ein Chip wird unter die Haut des Hundes implantiert und enthält einen Code. Dieser kann mit einem Lesegerät ausgelesen werden. Die Chipnummer ihres Tieres sollten Sie bei entsprechenden Organisationen wie TASSO eintragen lassen. Ein Tierheim kann nun die Chipnummer in den Datenbanken suchen und so den Halter ermitteln. Katzen können auch gechip werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Anbringung einer Adresskapsel am Halsband des Tieres. In der Kapsel befindet sich Name und Anschrift des Halters. Den gleichen Effekt erzielen Sie mit einer gravierten Marke am Halsband.

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Blicke die niemand kalt lässt

Die Katze und ihr Super-Auge

Katzenaugen faszinieren uns. Tiefe Gelb- und Grüntöne verleihen dem Katzenauge etwas Geheimnisvolles.

Im Aufbau unterscheidet sich das Auge der Katze nicht von dem des Menschen. Mit dem menschlichen Auge verglichen, ist es jedoch riesig. Das Katzenauge hat einen Durchmesser von rund 21cm. Das des doch wesentlich größeren Menschen 24cm.

Das Katzenauge kommt mit fünf bis sechsmal weniger Licht aus als das des Menschen. Tappen wir also sprichwörtlich im Dunkeln, sieht die Katze immer noch sehr gut. Diese Fähigkeit verdankt sie einer reflektierenden Schicht auf ihrer Netzhaut. Diese fungiert sozusagen als Restlichtverstärker, und ist für das unheimliche Aufleuchten der Katzenaugen verantwortlich, wenn sie in der Dunkelheit ein Lichtschein trifft.

Mit der Welt der Menschen verglichen, ist die der Katzen wohl etwas grauer. Viele Farben kann ihr Auge wohl nur als Grautöne wahrnehmen. 

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Jäger mit besonderen Sinnen

In der Dunkelheit helfen der Katze ihre Tastsinneszellen

In der Dämmerung, oder gar in völliger Dunkelheit, helfen der Katze nicht nur ihre guten Ohren und Augen beim Jagen. In dieser Situation sind ihre Schnurrhaare wertvolle Instrumente beim Orten von Beute. Die Schnurrhaare sind so empfindlich, das sie den leisen Lufthauch wahrnehmen können der entsteht, wenn eine Maus in ihr Loch huscht.

Aber nicht nur die Schnurrhaare nehmen Veränderungen in unmittelbarer Nähe der Katze wahr. Über den ganzen Körper verteilt verfügt die Katze über Leithaare, die direkt mit den Tastsinneszellen in der Haut verbunden sind. Somit ist die Katze in der Lage, jede noch so zarte Berührung zu registrieren.

Vibrationsempfindliche Pfotenballen sind ebenfalls äußerst Praktisch für eine Jägerin. Diese verhelfen selbst tauben Katzen zum Jagderfolg.

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Die Ohren auf Empfang

Katzen hören wesentlich besser als der Mensch

Die Flöhe können Katzen auch nicht husten hören. Aber Mäuse bei ihren Kommunikationslauten im Ultraschallbereich können unsere Stubentiger belauschen. Auch hier hat der Mensch schlechte Karten. Denn ab einer Tonhöhe von 21 kHz hören wir nur noch Stille. Katzen können Geräusche bis zu einer Tonhöhe von 47 kHz hören. Dennoch hat das Hörvermögen von Menschen und Katzen eine Gemeinsamkeit. Im Infraschallbereich, also ganz tiefe Töne, hören Katzen und Menschen gleichermaßen gut, oder schlecht. Den Elefanten wird es recht sein. Denn diese Kommunizieren im Infraschallbereich.

Katzen hören generell nicht nur besser, sie können Geräusche auch besser orten. Für die Jägerin Katze eine unabdingbare Fähigkeit. Diese Gabe verdanken sie zum einen ihrem sogenannten Hörschärfe-Winkel. Zum anderen können sie ihre Ohrmuschel um 180° drehen, ohne den Kopf dabei zu bewegen. Und das auch noch unabhängig voneinander. Sprich, mit dem linken Ohr lauscht die Katze dem Zwitschern der Vögel Mit dem rechten überprüft sie die Umgebung hinter sich nach verdächtigen Geräuschen. Ob wir Menschen uns solch eine Fähigkeit wirklich wünschen sollten, sei dahin gestellt. Manchmal ist es einfach besser wenn man nicht alles hört.

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Feine Näschen mit speziellen Vorlieben

Katzen haben ihre Lieblingsdüfte

Auch wenn der Geruchssinn bei Katzen nicht ganz so ausgeprägt ist wie beim Hund, uns Menschen überflügeln die Stubentiger alle mal.

Einige Düfte lieben Katzen besonders, wobei hier Ausnahmen die Regel bestätigen. Ganz oben auf der Top-Ten-Liste der Super-Düfte stehen Kräuter wie Baldrian, Salbei, Lavendel und natürlich die Katzenminze. Aber auch so manche Blume hat es den Katzen sehr angetan. Blumig duftende Seifen finden Samtpfoten auch spitze. Und wer hat seine Katze noch nicht wohlig schnurrend in einem Berg Schmutzwäsche gefunden? Hier riecht es für die Katze nicht nur sehr angenehm, gemütlich ist es noch dazu.

Für die Katzennasen gibt es aber auch absolute no-go-Düfte. Haarspray, Putzmittel und Anti-Mückenspray mögen sie überhaupt nicht. Auch ein voller Aschenbecher verbreitet keinen tollen Katzenduft. Wobei so einige Katzen sich gerne einen Zigarettenstummel aus dem Ascher stibitzen um ihn einmal quer durch das Zimmer zu jagen.

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